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Presse Bürgerliste Linsengericht 2020

Bürgerliste/FWG Linsengericht informiert sich über Abwasserentsorgung

Bürgerliste/FWG Linsengericht informiert sich über Abwasserentsorgung

Aus erster Hand beim Geschäftsführer und technischen Leiter des Abwasserverbandes Gelnhausen,
Peter Fuchs, informierte sich die Bürgerliste / Freie Wählergemeinschaft Linsengericht über die
kommunale Abwasserentsorgung bei einem Rundgang auf dem Gelände der Kläranlage in Gründau.
Fuchs erläuterte in der Leitwarte zunächst den Einzugsbereich der Verbandskläranlage, der alle
Gründauer und Linsengerichter Ortsteile, sowie alle Gelnhäuser Stadtteile außer Hailer und Meerholz
umfasst und die im Jahr 1979 für 1 Million D-Mark gebaut wurde. Der Verband der drei Kommunen
selbst besteht bereits seit 1972. „Wir haben also schon interkommunale Zusammenarbeit betrieben,
als Andere noch gar nicht wussten, was das ist“, so Fuchs mit einem Augenzwinkern. Ein Großteil des
Abwassernetzes und somit auch der Investitionen des Verbandes liege naturgemäß unterirdisch in
großen Sammlerbauwerken und dem umfangreichen Leitungsnetz, welches das verunreinigte Wasser
teilweise über viele Kilometer durchs mittlere Kinzigtal nach Gründau-Lieblos bringt.
Anhand der technischen Schaubilder in der Leitwarte erläuterte der Fachmann und langjährige
Mitarbeiter des Abwasserverbandes den heimischen Freien Wählern zunächst in der Theorie den
Weg, den unser aller Schmutzwasser durch die verschiedensten Reinigungsprozesse wie Rechen,
Sandfang, Vorklärbecken, Belebungsbecken und Nachklärbecken in der Kläranlage nimmt. Diese gibt
danach schließlich jährlich die beeindruckende Menge von ca. 3,5 bis 4 Millionen Kubikmeter
hochgereinigtes, also mechanisch, biologisch und chemisch gereinigtes Wasser in die Kinzig ab.
„Anschließend überzeugten wir uns bei einem Rundgang davon, dass dies auch in der Praxis
hervorragend funktioniert“, so BGL-Vorsitzender Heinz Breitenbach, der auch Mitglied der
Verbandsversammlung des Abwasserverbandes ist.
Besonders überzeugte die Linsengerichter Besucher die Philosophie des Teams um Peter Fuchs, die
Technik überall dort, wo es nötig ist, kontinuierlich durch neue Investitionen zu erweitern und zu
optimieren, im laufenden Betrieb die nötigen Austauscharbeiten immer mit entsprechendem Blick in
die Zukunft vorzunehmen und dies zu möglichst geringen finanziellen Belastungen der Steuerzahler
in den drei Mitgliedskommunen. Auch für verschiedenste Innovationen war und ist der
Abwasserverband immer offen und so wird aktuell eine Testanlage vor Ort betrieben, die auch
Mikroplastik und Medikamentenrückstände aus dem Wasser filtern soll, die in der Presse oft
geforderte 4. Abwasserreinigungsstufe, um künftig noch strengere gesetzliche Standards im
Gewässer- und Umweltschutz erfüllen zu können.
Die Gründauer Kläranlage wird von nur 9 Abwasserfachkräften, davon auch einer Frau betrieben und
ist für 65.000 sogenannte Einwohnergleichwerte, also die Summe der Einwohner der
angeschlossenen Ortschaften sowie die dort ansässigen Firmen und Betriebe aller Art, ausgelegt.
„Besonders beeindruckte mich, dass das im Faulturm erzeugte sogenannte „Klärgas“ direkt vor Ort in
einem Blockheizkraftwerk der Energieerzeugung dient, sodass die Kläranlage große Mengen ihres für
die Pumpen, Belüftungsanlagen und andere Verbraucher benötigten Stromes selbst erzeugt, dabei
auch die gleichzeitig erzeugte Wärme im Faulbehälter effizient nutzt und somit zu einem großen Teil
energieautark ist“, so BGL-Pressewart Sebastian Dein.

Ein eigener Gasometer, also ein großer Gastank, rundet dieses Konzept ab, sodass die Gasfackel der
Kläranlage, bei der früher überschüssige Gasmengen abgefackelt wurden, seit nunmehr 10 Jahren
kaum noch brennt und auch der Erdgasbezug der Kläranlage deutlich gesunken ist: „Früher hat mich
die Polizei einmal aus dem Bett geholt, weil die Meldung eingegangen war, dass die Kläranlage
brennt, was sich aber nur als die Gasfackel im Nebel des Kinzigtales herausstellte, aber das passiert
heute kaum noch“, so Peter Fuchs lachend.
Heinz Breitenbach dankte dem Geschäftsführer und Abwasserexperten am Ende des
hochinteressanten Besuches für seine Zeit, die spannenden und unterhaltsamen Erläuterungen sowie
die geduldige Beantwortung verschiedenster Fragen und kündigte an, für den nächsten Tag der
offenen Tür auf der Kläranlage noch viele weitere Linsengerichter Bürgerinnen und Bürger zu einem
Besuch zu motivieren.

Von links: Wilfried Straub, Rainer Gerst, Hans-Gerd Adler, Gisela Bohlender, Jürgen Röscher,
Peter Fuchs und Dirk Seybold

Bürgerliste/FWG Linsengericht beantragt Bücherschrank für Lützelhausen

Bürgerliste/FWG Linsengericht beantragt Bücherschrank für Lützelhausen

Die Mitglieder der Bürgerliste/FWG Linsengericht im Ortsbeirat Lützelhausen haben aktuell den Antrag gestellt, am Feuerwehrgerätehaus und der Bushaltestelle am Dorfbrunnen Lützelhausen einen Bücherschrank aufzustellen.

„Bereits seit fünf Jahren befindet sich auf dem Rathausgelände der Gemeinde Linsengericht in Altenhaßlau ein offener Bücherschrank, der den Bürgern Tag und Nacht zugänglich ist und seitdem gut angenommen wird. Damals begann alles mit der Idee, den Bürgern den Zugriff auf unterschiedliche Lesestoffe unkompliziert zu ermöglichen“, sagte Ortsbeiratsmitglied Klaus Balzer.

„Das Prinzip des offenen Bücherschrankes soll der einfache und rege Austausch von gelesener Lektüre sein. Jeder darf Bücher herausnehmen oder auch bereits gelesene hineinstellen. So kommt das breite Spektrum an unterschiedlichster Lektüre für alle Altersklassen zusammen, bei der sicherlich jeder interessierte Leser fündig werden kann“, ergänzt BGL/FWG-Vorsitzender Heinz Breitenbach.

„Auch deshalb lohnt es sich immer wieder einen Blick auf die „neue“ Ware zu riskieren. Denn man weiß nie, ob nicht gerade jemand „das Buch“ hineingestellt hat“, so Ortsbeiratsmitglied Ruben Hundhausen mit einem Augenzwinkern, bevor er hinzufügte: „Die Kosten für den Bücherschrank wären überschaubar und aus dem laufenden Haushalt zu finanzieren, wobei die Bestückung mit Büchern nach seiner Aufstellung dann durch entsprechende Sachspenden der Nutzer erfolgen soll.“

Durch den Bücherschrank wäre also der Austausch von Literatur unter den Bewohnern von Lützelhausen einfach und unkompliziert möglich. Die Vertreter der Bürgerliste schlagen daher den Bereich zwischen Bushaltestelle und Feuerwehrgerätehaus am Dorfbrunnen als zentral gelegen und gut einsehbaren Standort vor und hoffen auf Zustimmung der anderen Fraktionen im Ortsbeirat.

Von links:  Ruben Hundhausen, Klaus Balzer, André Migot u. Stefanie Knopp

34. Familientag der Bürgerliste/FWG Linsengericht fällt dem Corona-Virus zum Opfer

Seit Mitte März fiel deutschlandweit eine Vielzahl an Traditionsveranstaltungen der Corona-Krise zum Opfer und so trifft es auch den 34. Familientag der Bürgerliste / Freie Wählergemeinschaft Linsengericht, der am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, angestanden hätte: „Der Vorstand hat in seiner Sitzung Mitte September beschlossen, den diesjährigen Familientag, für den wir bis zuletzt Hoffnungen auf eine Durchführung hatten, abzusagen“, berichtet BGL-FWG Vorsitzender Heinz Breitenbach. „Wir bedauern sehr, dass wir durch die Absage das soziale Leben unserer Mitglieder noch ein kleines Stück weiter einschränken müssen, aber die Corona-Thematik stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Treffen in geschlossenen Räumen oder gar die Durchführung von Ausflügen sind unter den derzeitigen Bedingungen und angesichts der erhöhten Infektionszahlen nicht verantwortbar, würden einen sehr hohen organisatorischen Aufwand bedeuten und wären durchaus risikoreich“, ergänzt Pressewart Sebastian Dein. „Letztlich haben wir im Vorstand daher den Schutz der Gesundheit unserer Mitglieder und Freunde als wichtigstes Gut angesehen und einstimmig beschlossen, den Familientag 2020 nicht durchzuführen“, so Kassierer Klaus Balzer. Stattfinden wird hingegen die diesjährige Jahreshauptversammlung der heimischen Freien Wähler, die ursprünglich für April geplant war, und zwar am Freitag, den 27.11. im Bürgersaal Eidengesäß und mit entsprechendem Hygienekonzept. Hierzu lade ich bereits heute alle Mitglieder herzlich ein“, so Heinz Breitenbach abschließend.
Bolzplatz Altenhaßlau auf Initiative der Bürgerliste saniert

Bolzplatz Altenhaßlau auf Initiative der Bürgerliste saniert

Der Bolzplatz hinter der Martinsschule in Altenhaßlau befand sich seit einiger Zeit, nicht nur aufgrund der beiden trockenen Sommer 2018 und 2019, in einem schlechten Zustand.

„Die tiefen Kuhlen im Rasen vor beiden Toren waren stark verdichtet und standen so nach jedem Regen voller Wasser und bildeten auch im trockenen Zustand eine dauerhafte Verletzungsgefahr für die Hobbykicker.  Auch die Befestigung der Tornetze an den Toren und der Ballfangnetze am südlichen Fangzaun bedurften dringend einer Erneuerung. Zudem standen sich die beiden Fußballtore nicht symmetrisch gegenüber“, so Sebastian Dein, der die Bürgerliste / Freie Wählergemeinschaft Linsengericht im Gemeindevorstand vertritt.

„Die Mitglieder der BGL/FWG im Ortsbeirat Altenhaßlau hatten daher den Antrag gestellt, im Doppelhaushalt 2019/2020 Mittel bereitzustellen, um die Unebenheiten und tiefen Kuhlen in der Rasenfläche, sowie die Schäden an den Tornetzen und dem Ballfangzaun zu reparieren. Zudem sollte im Rahmen dieser Maßnahme eines der Fußballtore so versetzt werden, dass künftig ein symmetrisches Feld mit korrekt gegenüberstehenden Toren vorhanden ist“, ergänzte Altenhaßlaus Ortsvorsteherin Ingrid Schmidt.

„Dies wurde im Jahr 2020 nun auf Initiative der Bürgerliste schrittweise umgesetzt, sodass der Bolzplatz nun wieder in einem besseren Zustand ist, auch, wenn die Nachsaat der Torräume durch zu frühe Nutzung und eine Trockenperiode im diesjährigen Sommer bereits wieder deutlich gelitten hat“, so Bürgerlisten-Fraktionsvorsitzender Heinz Breitenbach am Rande des Ortstermins der heimischen Freien Wähler.

Von links: Jonas, Sebastian u. Malena Dein, Ruben Hundhausen, Ingrid Schmidt, Dirk Seybold u. Karlfred Seifert

Bürgerliste / FWG Linsengericht will Vereinsförderung neu regeln

Bürgerliste / FWG Linsengericht will Vereinsförderung neu regeln

Mit einem aktuellen Antrag in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, den 27.08. um 19.30 Uhr im Bürgersaal Eidengesäß möchte die Bürgerliste / FWG Linsengericht eine Neufassung der gemeindlichen Richtlinien zur Vereinsförderung auf den Weg bringen.

„Die derzeitigen Richtlinien stammen aus dem Jahr 2008 und sollten daher nach 12 Jahren nun in redaktioneller Hinsicht, aber auch in Bezug auf die Höhe der Förderung überarbeitet werden“, so der Geislitzer Gemeindevertreter Dirk Seybold und Ortsbeiratsmitglied Jürgen Röscher aus Eidengesäß.

„Selbstverständlich sollen die Vereine, die einen wichtigen kulturellen, sportlichen und sozialen Beitrag in unserer dörflichen Gemeinschaft leisten, auch weiterhin nachhaltig durch die Gemeinde Linsengericht unterstützt werden – nicht zuletzt, da die Vereine aufgrund der Corona-Thematik in den letzten fünf Monaten durch ausgefallene Übungsstunden, Veranstaltungen und Wettkämpfe an der Ausübung ihrer Aktivitäten gehindert waren und dadurch auch mögliche Einnahmen ausgefallen sind“, ergänzt Gemeindevorstandsmitglied Sebastian Dein.

Der Antrag der heimischen Freien Wähler sieht daher vor, zunächst den Ausschuss für Soziales, Kultur, Sport und Senioren mit der Neufassung der Förderrichtlinie zu beauftragen. Sicherlich werden dessen ehrenamtliche Mitglieder noch einige Fragen an die Gemeindeverwaltung haben bzw. besteht ein Informationsbedarf dahingehend wie in Nachbarkommunen die Vereinsförderrichtlinien aussehen. Nach Beantwortung der Fragen und dem Vorliegen der Informationen soll der Ausschuss auf dieser Basis seinen Vorschlag für die zukünftige Vereinsbezuschussung der Gemeindevertretung zur Entscheidung vorlegen.

„Wir haben ganz bewusst keine konkreten Zahlen über künftige Zuschussarten und –höhen gemacht und in die Diskussion eingebracht. Wir sehen es als Vorteil an, wenn der Fachausschuss diese Thematik unvoreingenommen,  sachlich und in der gebotenen Ruhe beraten und diskutieren würde“, so Bürgerliste-Fraktionsvorsitzender Heinz Breitenbach abschließend nach einem Ortstermin mit Ortsvorsteherin Ingrid Schmidt und Karl-Jürgen Zellmann am Haus der Vereine in Altenhaßlau.

Bild von links:

Karl-Jürgen Zellmann, Sebastian Dein, Ingrid Schmidt, Heinz Breitenbach, Jürgen Röscher und Dirk Seybold

Freie Wähler werben umBürgermeister Pfeifer

Freie Wähler werben um
Bürgermeister Pfeifer

Unter den beiden Stichworten „Kommunikation“ und „Bürgernähe“ verlief das
Sommertreffen der Kreistagsabgeordneten der Freien Wähler Main-Kinzig (FW),
Heinz Breitenbach und Carsten Kauck, mit dem Hasselrother Bürgermeister Matthias
Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft) im Rathaus in Neuenhaßlau.

Kurz nach seiner Wahl zum Bürgermeister hatten die Freien Wähler bereits Kontakt
zu Pfeifer aufgenommen. Für beide Seiten stand der rege Austausch zu
kommunalpolitischen Themen im Main-Kinzig-Kreis im Vordergrund. Pfeifer ist sehr
daran gelegen, neben einem guten Draht zur Kreisspitze auch Kontakte in den
Kreistag zu haben. „Informiert zu sein und im Dialog zu Themen und Projekten zu
stehen, die den Main-Kinzig-Kreis und die Gemeinde Hasselroth betreffen, sind mir
sehr wichtig;, so Pfeifer.
Bei den Freien Wählern Main-Kinzig stieß Pfeifer hier auf viel Gegenliebe. Die
Kreistagsfraktion setzt sich seit Einzug in den Kreistag im Jahre 2001 für die Belange
der 29 Kommunen des Main-Kinzig-Kreises ein. Ihr Hauptaugenmerk richten sie
dabei insbesondere auf die Stärkung der kommunalen Haushalte und auf die
Belange der Bürger vor Ort. Dies bedeutet immer wieder, mit den verantwortlichen
Lokalpolitikern vor Ort zu kommunizieren und zu schauen, wo zum Beispiel im
Bereich der Rettungsdienste (FFW, THW, Rote Kreuz, Malteser u.a.), den Kultur-
und Sportvereinen, den Kitas und Schulen, Frei- und Hallenbädern, Kreisstraßen und                                                          Radwegen und vieles mehr Projekte mit Hilfe des Kreises angeschoben und realisiert
werden können.
Wie wichtig die Kommunikation zwischen den Kommunalpolitikern aber insbesondere
auch die Nähe zu den Bürgern in den 29 Kommunen sei, habe sich gerade in Zeiten
von Corona gezeigt. Bürgermeister Matthias Pfeifer führte hier gute Beispiele an. So
habe Hasselroth als eine der wenigen Kommunen im Main-Kinzig-Kreis das Rathaus
auch während der Corona-Zeit – und zwar mit Terminvereinbarungen – für seine
Einwohner offengehalten. Mit entsprechenden Vorkehrungen sei die Verwaltung
gerade in dieser schweren Zeit für die Bürgerinnen und Bürger von Hasselroth und
für die Vereine sowie die Gewerbebetreibenden persönlich ansprechbar gewesen.
Ebenfalls ein ganz wichtiges Instrument der Kommunikation machen Pfeifer und die
Freien Wähler in den sozialen Medien aus. Gerade in der Corona-Zeit, berichtet
Pfeifer, haben wir als Gemeindeverwaltung über Facebook und andere Medien,
aber auch über Printmedien und Bürgerinformationen, viele unserer Bürger, Vereine
und beispielsweise Gaststätten, insbesondere über ständige Änderungen der
Corona-Verordnungen auf dem Laufenden gehalten Der persönlichen Kontakt galt
und gilt es trotz widriger Umstände aufrecht zu erhalten! „Kommunikation,
Information und eine transparent gelebte Bürgernähe sind hierbei sehr wichtig.“
Dies bestätigten die Freien Wähler dem Hasselrother Rathauschef. So habe der
Landkreis parallel zum Lockdown und der Schließung der Kreisverwaltung sofort für
Besucher ein Bürgertelefon eingerichtet. Dank der engagierten Mitarbeiter der
Kreisverwaltung und in den Kommunen konnte dadurch vielen Menschen aus dem
Kreis und in den Gemeinden bei ihren Anliegen unspektakulär geholfen werden. Dies
sei gelebte Bürgernähe, so Carsten Kauck und Heinz Breitenbach.
Matthias Pfeifer regte die Fortführung des Informationsaustausches mit den Freien
Wählern Main-Kinzig an und stellte den beiden Kreistagsabgeordneten zum
Abschluss noch das Straßenbauprojekt Ortsumgehung Hasselroth Freigericht vor.
Für Breitenbach und Kauck ist hier das Land Hessen gefordert, eine für die beiden
Kommunen verträgliche Lösung, die von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen
wird, zu präsentieren. Insgesamt war es ein sehr harmonischer Austausch zwischen
den beiden Kreistagsabgeordneten und Bürgermeister Matthias Pfeifer, der mit
Sicherheit fortgesetzt werden wird.
Foto (von links): Carsten Kauck, Matthias Pfeifer und Heinz Breitenbach.

Landesehrenbrief an Klaus Balzer (BGL/FWG Linsengericht)für vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten verliehen

Landesehrenbrief an Klaus Balzer (BGL/FWG Linsengericht)
für vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten verliehen

Am 14. Juli 2020 zeichnete Landrat Thorsten Stolz mit Klaus Balzer einen langjährigen Linsengerichter
Kommunalpolitiker mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen aus. Vorgeschlagen wurde er von den
heimischen Freien Wählern der Bürgerliste Linsengericht, der er schon seit über zwei Jahrzehnten
angehört und die er in verschiedensten Gemeindegremien seit 2001 ehrenamtlich vertritt, seit 2011
und bis heute beispielsweise als stellvertretender Ortsvorsteher seines Heimatortes Lützelhausen.
Bürgerlisten-Vorsitzender Heinz Breitenbach hatte den Antrag für den Landesehrenbrief detailliert
vorbereitet und dafür Balzers Tätigkeiten auch in der evangelischen Kirche Linsengericht und dem
Förderverein der Altenhaßlauer Martinskirche abgefragt: „Ich freue mich sehr, dass wir zusammen
mit diesen beiden Institutionen einen sehr fundierten Antrag an den Main-Kinzig-Kreis und das Land
Hessen stellen konnten, der dann auch in Rekordzeit die Zustimmung aus der Landeshauptstadt
Wiesbaden bekam“, so Breitenbach, der zu dieser Ehrung trotz der aktuellen Lage immerhin rund 20
Gäste in der Zehntscheune begrüßen konnte.
Neben Klaus Balzers Ehefrau Anette und den drei Söhnen gratulierten hier auch
Gemeindevertretervorsitzender Michael Bollmann, sowie vom Gemeindevorstand Erster
Beigeordneter Helmut Bluhm und die Beigeordneten Gisela Bohlender und Sebastian Dein. Für den
Förderverein Martinskirche übernahmen dies Rainer Gerst, Ingrid und Hans-Erich Schmidt, sowie
Peter Lemp.
Pfarrerin Gerda Köhler-Pencz und Pfarrer Hans Joachim Imhof vertraten die evangelische
Kirchengemeinde, in der Klaus Balzer nach der Kirchenvorstandswahl im vergangenen Jahr das Amt
des Vorsitzenden übernahm, nachdem er dem Kirchenvorstand zuvor bereits 20 Jahre in
verschiedensten Funktionen, zumeist als stellvertretender Vorsitzender angehörte.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Organisator Heinz Breitenbach nahm Landrat Thorsten Stolz
die Verleihung des Landesehrenbriefes und einer entsprechenden Anstecknadel vor und merkte an,
dass er dies in letzter Zeit häufiger an Linsengerichter Bürgerinnen und Bürger tun durfte, die jeweils
in mehreren Vereinen langjährig an führender Stelle aktiv waren. Die Linsengerichter müssten also
offenbar ein „unglaublich engagiertes Völkchen“ sein, was sich bei seiner Laudatio und einem
Rückblick auf Balzers lange Tätigkeitenliste bestätigte.
Neben den bereits genannten Ehrenämtern führt der 60-jährige Bankkaufmann nämlich
beispielsweise auch seit 2002 ununterbrochen die Kasse der Bürgerliste / Freie Wählergemeinschaft
Linsengericht und war von 2001 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung und zweier ihrer
Ausschüsse. Seit dem Jahr 2009 ist er zudem Vorsitzender des Fördervereins Martinskirche, dessen
beachtliche Erfolge bei der aktuellen Sanierung des historischen Gotteshauses der Altenhaßlauer
Pfarrer Hans Joachim Imhof in seiner Dankesrede hervorhob und lobte.
Zu den Hobbys des Geehrten zählt außerdem das Motorradfahren mit Gleichgesinnten in der Gruppe
„Rootrunners“ und natürlich auch das Reisen zusammen Ehefrau Anette. Im Urlaub aber auch in
heimischen Regionen gehen die Balzers dabei häufig wandern und gönnen sich danach gerne ein
gutes Glas Wein.

Landrat Stolz und Bürgerlisten-Vorsitzender Breitenbach verliehen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass
Klaus Balzer noch viele Jahre in verschiedenen Funktionen aktiv bleiben möge und weiterhin
Verantwortung für die Demokratie und die Gemeinschaft übernehme.
Bevor die Ehrung bei Apfelschorle und Wasser ausklang und er noch weitere Geschenke erhielt,
bedankte sich Klaus Balzer bei den Anwesenden und erläuterte seine damaligen Beweggründe, sich
seit inzwischen über 20 Jahren ehrenamtlich zu engagieren: „Ich lebe in einem Land, in dem es sicher
ist, ich habe ein Dach über dem Kopf, eine Familie und Freunde und einen weitgehend sicheren Job,
der liebe Gott hat es gut mit mir gemeint. Daher wollte ich auch etwas an die Gesellschaft
zurückgeben. Ich hoffe sehr, dass das auch Motivation für andere Menschen ist, nicht nur von der
Gesellschaft etwas einzufordern, sondern auch selbst aktiv die Arbeit von Vereinen, von
Kirchengemeinden und der Kommunalpolitik mitzugestalten und immer wieder selbst zu
unterstützen.“ Ein schönes Schlusswort, wie wir finden.

– B i l d –

Von links: Helmut Bluhm, Anette Balzer, Klaus Balzer, Michael Bollmann, Thorsten Stolz u. Heinz
Breitenbach

Naturnahe Urnengräber sprich Baumgräber gut angenommen – positives Fazit der Bürgerliste / FWG Linsengericht

Naturnahe Urnengräber sprich Baumgräber gut angenommen – positives Fazit der Bürgerliste / FWG Linsengericht

„Wir freuen uns sehr, dass die „naturnahen Urnengrabstätten“, wie es im
Behördendeutsch heißt, nach Inkrafttreten der neuen Friedhofs- und
Bestattungsordnung durch die Linsengerichter Bürgerinnen und Bürger bereits gut
angenommen werden“, so BGL/FWG-Gemeindevorstandsmitglied Sebastian Dein in
einem ersten Fazit.
„Die Einrichtung dieser umgangssprachlich Baumgräber genannten Urnengräber
geht letztlich auf einen gemeinsamen Antrag der Freien Wähler von der Bürgerliste
und der CDU Linsengericht in der Gemeindevertretung im Herbst 2016 zurück und
wurde inzwischen auf allen Linsengerichter Friedhöfen etabliert“, ergänzt Bürgerliste-
Vorsitzender Heinz Breitenbach.
„Die neue Bestattungsart überzeugt dadurch, dass sie relativ kostengünstig für die
Angehörigen ist und dennoch eine würdige Bestattung um einen Baum, Strauch
oder eine Stele herum ermöglicht. Die Grabstelle wird dann durch ein in den Boden
eingelassenes Grabmal kenntlich gemacht, auf dem Name, sowie Geburts- und
Sterbejahr des Verstorbenen eingraviert werden. Das Ablegen von Grabschmuck ist
dabei direkt am Grabmal nicht gestattet, aber dafür an besonders ausgewiesenen
Stellen in der Nähe möglich“, erläutert Gemeindevertreter Ruben Hundhausen weiter.
Insgesamt kauften bereits 10 Trauerfamilien eine solche neue pflegearme Grabstätte
als Einzel- beziehungsweise Doppelgräber für ihre Hinterbliebenen, wie eine Anfrage
ihres Gemeindevorstandskollegen Sebastian Dein an die Friedhofsverwaltung im
Rathaus ergab. „Das zeigt uns, dass der Bedarf an solchen neuen
Bestattungsformen durchaus vorhanden war und ist und diese sicherlich auch in
Zukunft gut angenommen werden“, so die Bürgerlisten-Vertreter abschließend.

– Neuer Friedhof Altenhasslau

-Bild-
Von links: Sebastian Dein, Prof. Dr. Matthias Rohde, Heinz Breitenbach, Hans-Gerd
Adler und Ruben Hundhausen

Ewald Groß feierte 85. Geburtstag

Ewald Groß feierte 85. Geburtstag

Am 17. Mai 2020 feierte Ewald Groß im Vorderdorf 11 in Linsengericht-
Großenhausen seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlass gratulierte der
1. Vorsitzende der Bürgerliste/FWG Linsengericht, Heinz Breitenbach, dem Jubilar in
schriftlicher Form recht herzlich. Als Geschenk übermittelte er die neueste Ausgabe
der Linsengerichter Geschichtsblätter.
Ewald Groß gehört der Bürgerliste/FWG Linsengericht seit 1970 an. Viele Jahre war
er regelmäßiger Besucher der Sitzungen des Ortsbeirates Großenhausen und
informierte den Ortsvorsteher über unerledigte Projekte in Feld und Flur.
Neben der Kommunalpolitik gehörte der Radfahrverein „Teutonia“ zu den wichtigen
Nebenbeschäftigungen im Leben von Ewald Groß. Ewald Groß in Ober-Seemen im
Vogelsberg geboren, lebt inzwischen seit 62 Jahren in Großenhausen und gehört mit
seinem Traktor mit Anhänger, dem Ewald-Express, zu den ortsbekannten
Persönlichkeiten. Sein Berufsleben verbrachte er beim Hanauer Reifenhersteller
DUNLOP, daneben galt seine besondere Liebe der Landwirtschaft.
Auch die FFW Großenhausen und den FSV Großenhausen unterstützt Ewald Groß
als passives Mitglied seit vielen Jahren. In der Arbeitsgemeinschaft der
Großenhäuser Ortsvereine fungierte er viele Jahre als Kassierer.

-Bild-
Ewald-Express im Einsatz beim „Dollen Dorf“ 2016 in Großenhausen

Bürgerliste/FWG-Initiative umgesetzt:  Eine Wildblumenwiese für Linsengericht

Bürgerliste/FWG-Initiative umgesetzt: Eine Wildblumenwiese für Linsengericht

Ein schon einige Zeit zurückliegender Antrag der Bürgerliste / FWG Linsengericht in der Gemeindevertretung befasste sich mit dem Beitritt der Gemeinde Linsengericht zum Projekt „Main-Kinzig-Kreis blüht“, welches zur Förderung der Artenvielfalt heimischer Insekten beitragen soll.

Gemeindevertreter Ruben Hundhausen, der selbst als Hobbyimker tätig ist, sagte: „Das Bienensterben ist leider Realität und muss mit allen Mitteln gestoppt oder zumindest gebremst werden, weshalb sich neben den Naturschutzverbänden, den Landwirtschaftsverbänden und den kommunalen Bauhöfen auch die Imker an der Aktion beteiligen und diese befürworten.“Nun haben einige Bürgerlisten-Mandatsträger um Karl Friedrich Seifert selbst Hand angelegt und auf einem gemeindlichen Grundstück an der Westspange in der Nähe der Abfahrt nach Großenhausen insgesamt 10 Kilogramm Wildblumensamen ausgesät. Der Zeitpunkt der Aussaat war gut gewählt, denn die Wetterprognose, dass nach langer Trockenheit endlich Regen fällt, traf ein und die Voraussetzungen für die Entstehung einer Blühwiese sind gut, betonte Seifert nach getaner Arbeit.

„Wir danken der Fachberaterin Frau Peukert vom Main-Kinzig-Kreis, die das Blühwiesenprojekt begleitet hat und natürlich auch Herrn Hofmann von der Gemeindeverwaltung Linsengericht und freuen uns, hier heute selbst aktiv anpacken zu können“, so BGL-Fraktionsvorsitzender Heinz Breitenbach am Rande des Arbeitseinsatzes.Gemeinsam hatten Ruben Hundhausen und die beiden BGL/FWG-Vertreter im gemeindlichen Ausschuss für Umwelt, Agrar, Forst und Tourismus, Karl Friedrich Seifert und Rudolf Trageser und der Fraktionsvorsitzende Heinz Breitenbach zuvor die Blühwiese eingesät.

von links: Rudolf Trageser, Ruben Hundhausen, Heinz Breitenbach und Karlfred Seifert