19. Kommunalpolitischer Aschermittwoch der Bürgerliste/FWG Linsengericht
Rund 35 Personen konnte Bürgerlisten-Vorsitzender Ruben Hundhausen zum 19. kommunalpolitischen Aschermittwoch der heimischen Freien Wählergemeinschaft im Geislitzer Hasenheim begrüßen, wo dieser erstmals öffentlich ausgerichtet wurde.
In der unter anderem durch Annette Braun liebevoll dekorierten Veranstaltungsstätte war der Bürgermeister- und Kommunalwahlkampf förmlich zu spüren und zwar nicht nur anhand von ausliegenden Broschüren, Kugelschreibern, Blöcken, Ansteckpins und Flaschenöffnern und markanten sogenannten „Rollups“, sondern auch dem anschließenden Programm des Abends, welches einmal mehr durch eine Präsentation von Pressewart und Gemeindevorstandsmitglied Sebastian Dein ergänzt wurde.

Nach Ruben Hundhausens Begrüßung mit Kurzrückblick auf den bisherigen Wahlkampf, stellte sich Bürgermeisterkandidatin Nicole Dein vor und betonte erneut, dass sie die vielfältigen Aktivitäten der Bürgerliste seit rund einem Jahr von Beginn an nicht als „One-woman-Show“, sondern als Teamarbeit gesehen habe und bedankte sich mit kleinen Geschenken bei einigen Anwesenden für deren besonderes Engagement, „egal ob beim Gestalten und Verteilen der Broschüren, Banner und Plakate, das Schreiben von Pressemitteilungen oder die Betreuung von Homepage und Social-Media-Kanälen oder einfach auch manchmal nur ein wenig moralische Unterstützung oder ein paar nette Worte“.
Danach machte sie anhand von drei Themen deutlich, wie vielfältig ihre Erfahrungen im bisherigen Wahlkampf waren: Nach entsprechenden Vorschlägen aus der Bevölkerung will sie sich unter anderem für wieder einzuführende Öffnungszeiten im Rathaus auch ohne Terminvereinbarung ebenso einsetzen, wie für eine Seilbahn auf dem Spielplatz in Waldrode, wo sich die Kinder und Jugendlichen schon gute Gedanken gemacht haben, wie man so etwa gestalten könne, ohne die dortigen jährlichen anderen Veranstaltungen zu stören. Auch die zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen im Linsengericht, beispielsweise solche wie der Dorfverein Lützelhausen, der seit Monaten das 700-jährige Jubiläum des Ortes vorbereitet und aktiv feiert, gelte es, entsprechend zu unterstützen.

Im Anschluss beantwortete sie zahlreiche Fragen aus der Runde der anwesenden Bürgerinnen und Bürger und Mitgliedern der Bürgerliste, insbesondere zu Themen wie barrierefreie Veranstaltungsstätten und Problemen im Straßenverkehr und Parkverhalten. Auch die finanzielle Lage und Verschuldung der Gemeinde Linsengericht, die Albert Ungermanns Nachfolgerin oder Nachfolger wird managen müssen, war immer wieder Thema: statt millionenschwerer neuer Großprojekte werde es in den nächsten Jahren – neben dem Abtrag der in den letzten Jahren und Jahrzehnten aufgenommenen Kredite – vor allem um den Erhalt der Infrastruktur und maßvoller punktueller Verbesserungen daran gehen.
Nach der Frage- und Diskussionsrunde stellten sich dann alle anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten der Bürgerliste für die Wahl der neuen Linsengerichter Gemeindevertretung mit ihrer Vita, sowie ihren Schwerpunkten und Zielen kurz vor: „Wir haben eine gute Mischung aus Erfahrung, neuen Ideen, verschiedenen beruflichen Hintergründen und auch Motivationen, die es jedoch auch braucht, um in der Gemeindevertretung und deren Ausschüssen präsent und stark vertreten zu sein“, fand nicht nur Bürgermeisterkandidatin Nicole Dein, die sich sichtbar stolz auf das hinter ihr stehende Team der Bürgerliste zeigte.

Fraktionsvorsitzender und Kreisausschussmitglied Heinz Breitenbach berichtete sodann gemeinsam mit dem im Laufe des Abends von einer anderen Veranstaltung eingetroffenen Spitzenkandidaten und Kreistagsmitglied Carsten Kauck zudem über die Politik auf der Ebene des Main-Kinzig-Kreises. Dort kandidieren neben den Freien Wählern Main-Kinzig (Listenplatz 6), die sich – seit 2001 im Kreistag präsent – aus den heimischen freien Wählergruppen auf Stadt- oder Gemeindeebene zusammensetzt, erstmal auch die FREIEN WÄHLER als Partei (Listenplatz 9), die zu der entsprechenden Landes- und Bundespartei gehöre.

„Mit einem Kreuz bei Liste 6 für die Gemeindevertretung Linsengericht UND den Kreistag, sowie Ihrer Stimme für Nicole Dein als Linsengerichter Bürgermeisterin machen Sie alles richtig“, fasste es Ruben Hundhausen bei seinem abschließenden Dank an die Organisatoren des diesjährigen kommunalpolitischen Aschermittwochs mit einem Augenzwinkern einprägsam zusammen, bevor bei Laugengebäck und Kaltgetränken der Abend bei verschiedenen Gesprächen in Kleingruppen gemütlich ausklang.