Zur Gemeindevertretersitzung am Dienstag, den 25.08.2026 hat die Bürgerliste / Freie Wählergemeinschaft Linsengericht eine Anfrage zur großen Drüsenameise gestellt.
„Das eigentlich im Mittelmeerraum und Nordafrika ansässige Tier breitet sich seit einiger Zeit in immer mehr Regionen Deutschlands aus und wurde bekanntlich nun auch in mehreren Städten im Main-Kinzig-Kreis nachgewiesen. Durch die Bildung sogenannter „Superkolonien“ durch die als invasiv geltende Ameisenart können Schäden an Gebäuden und technischer Infrastruktur, z.B. elektrischen Anlagen oder Gehwegen etc., entstehen“, so BGL-Vorsitzender Ruben Hundhausen einleitend.
„Wir sehen hier daher einen gewissen Informationsbedarf für die Bürgerschaft und möchten gerne wissen, ob die große Drüsenameise bereits im Linsengerichter Gemeindegebiet nachgewiesen wurde und welche Maßnahmen seitens der Gemeinde oder dieser bekannte Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer bereits ergriffen wurden“, ergänzt Fraktionsvorsitzende Nadine Herbst.
„Auch sollte die Gemeinde diejenigen konkreten Schritte und Maßnahmen, die von offizieller Seite erlaubt sind und deren sinnvolle Reihenfolge der Linsengerichter Bevölkerung kommunizieren. Darin sollten auch Empfehlungen einfließen, was zu tun ist, falls ein Verdacht oder ein Befall besteht und welche Maßnahmen zur Vorbeugung einer weiteren Ausbreitung von offizieller Seite empfohlen werden“, so Gemeindevorstandsmitglied Sebastian Dein.
Abschließend möchte die heimische Freie Wählergemeinschaft wissen, ob es zu dieser Gesamtthematik fachkundige Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner in der Gemeindeverwaltung gibt, an die sich betroffene Bürgerinnen und Bürger direkt wenden können.

Von links nach rechts: Die BGL-Gemeindevorstandsmitglieder Sebastian Dein und Klaus Balzer und die BGL-Fraktion in der Gemeindevertretung Dirk Seybold, Nadine Herbst, Ruben Hundhausen, Mark Trageser und Nils Oefner vor dem Rathaus.